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CVJM Köln-Süd aktuell

So war die Jugendfreizeit

Nicht nur Pippi Langstrumpf spielt in Schweden, sondern auch die Jugendfreizeit 2026 vom CVJM Köln-Süd hat sich in Schweden abgespielt. Zwei Wochen, 50 Leute und jede Menge Spaß haben damit begonnen, dass wir am 14. August um 23:00 Uhr in den Bus gestiegen sind. Nach zwei Fährfahrten, 18 Stunden und einer gar nicht ganz so schlimmen Busfahrt waren wir endlich da. In der Nähe von einem kleinen Ort namens Dingle. Wir hatten ein großes Gelände ganz für uns allein. Dazu gehörte das Haus, in dem Zimmer, Speise-/ und Sofaraum waren, ein Freizeithaus, wo man Tischtennis und Darts spielen konnte und das noch original eingerichtete Haus von Johann R. Carlson, dem Gründer und Erbauer. Außerdem natürlich noch ganz viel freie Wiese und sogar eine kleine Kapelle. 


Jeder Tag war unterschiedlich und bunt. Eine Sache, die an keinem Tag fehlen durfte, war eine mit Mühe und Liebe vorbereitete Andacht von einem der Mitarbeitenden! Dazu gehörte auch das Singen von Lobpreisliedern, begleitet von einer ganz tollen Band, die aus zwei Gitarren, einem Klavier und einer Cajón bestand. Vor und nach der Andacht kamen wir in sogenannten Family Groups zusammen und haben in kleineren Gruppen die Andacht besprochen. Das war immer eine sehr schöne Zeit. 


Die Mitarbeitenden haben sich für jeden Tag ein großartiges, vielfältiges und spaßiges Programm ausgedacht. Unter anderem waren wir dreimal an dem nah gelegenen See, sind Kanu gefahren, haben Geländespiele gespielt, Ausflüge in die Stadt Göteborg, in ein Fischerdorf, zu atemberaubenden Landschaften und in ein Museum gemacht. An drei Tagen wurden auch Workshops angeboten, bei denen alles von Bogenbauen bis hin zu Spa dabei war.


Nach den ereignisreichen Nachmittagen gab es auch immer noch ein tolles Abendprogramm: Es gab einen Casinoabend, bei dem manche herausgefunden haben, dass sie lieber nicht nach Las Vegas sollten, es gab einen Quizabend, einen stillen, sehr besinnlichen Abend, einen Spieleabend und den schicken Abend, an dem sich alle die besten Klamotten angezogen haben, um dann erst von den Mitarbeitenden in der umfunktionierten Kapelle bekocht zu werden und schließlich das Tanzbein zu schwingen. Nach dem Programm gab es immer einen Abendabschluss, der dann nach all der Aufregung auch sehr beruhigend war. Eins der vielen Highlights war eine freiwillige Wanderung von elf Kilometern durch den schwedischen Busch, an deren Ende wir auf einer kleinen Waldbodenfläche unter freiem Himmel übernachtet haben. Man munkelt, dass wir sogar Wölfe gehört haben. Es war ein einzigartiges Erlebnis und wirklich sehr besonders. Die Freizeit endete viel zu früh mit dem bunten Abend, an dem Teilnehmende Spiele und Shows vorbereitet haben. 


Wir haben in diesen zwei Wochen Freizeit so viele tolle Erinnerungen gesammelt, Gemeinschaft erlebt, Tränen gelacht und so vieles mehr.
Danke für jeden Moment.

 

~ Bruna, Teilnehmerin der Schwedenfreizeit